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Chrismon: Liebe deinen Feind

… auch wenn er dich eingesperrt und gefoltert hat. Der Amerikaner Theo Padnos überlebte zwei Jahre Geiselhaft in Syrien – und versucht zu verstehen.

Online auf chrismon.de.

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Feature: Nominierung für den Prix Italia

ARD-Vorjury schickt «Was will dieses Grau’n bedeuten?» in den internationalen Wettbewerb

Unser Feature über den US-Autor Theo Padnos, der fast zwei Jahre als Al-Qaida-Geisel in Syrien überlebt hat, ist für den renommierten Prix Italia nominiert. Der 68. Wettbewerb findet Ende September auf Lampedusa statt. Vier Radioproduktionen schickt die Hörfunk-Jury der ARD ins Rennen. Der Prix Italia gilt als älteste und bedeutendste internationale Auszeichnung für Radio, Fernsehen und Internet. Öffentlich-rechtliche und private Radio- und Fernsehstationen aus 45 Ländern sind dabei.

«Was will dieses Grau’n bedeuten?» lief am 6. Oktober 2015 im Deutschlandfunk.

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Deutschlandfunk Feature: Was will dieses Grau’n bedeuten?

Eine Al-Kaida-Geisel erzählt

Eigentlich wollte Theo Padnos nur ein paar Tage im syrischen Rebellengebiet recherchieren. Doch dann fällt der amerikanische Autor in die Hände der Dschihadisten: der Beginn eines 22 Monate dauernden Martyriums. Die Kämpfer der Al-Nusra-Front, einem Ableger von Al Kaida, foltern Theo Padnos und geben vor, ihn hinzurichten.

Die ersten Wochen verbringt der 46-Jährige verzweifelt und von Selbstvorwürfen gequält auf dem Boden seiner Kellerzelle kauernd. Doch nach und nach entwickelt der Literaturwissenschaftler Überlebensstrategien und versucht, die Gedankenwelt seiner Peiniger zu verstehen. Theo Padnos gewinnt Einblicke in die Wirren des syrischen Bürgerkriegs und den Alltag der Dschihadisten und beginnt noch in der Geiselhaft damit, seine Einsichten und die Todesangst literarisch zu bearbeiten.

deutschlandfunk.de

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Deutschlandradio Profil: Provokanter Performance-Künstler

Ein Vertreter der jungen Künstlerszene des Kosovo ist Astrit Ismaili. Der 21-Jährige setzt sich poetisch und ironisch mit der schwierigen Vergangenheit und Gegenwart seines Landes auseinander: zurzeit als Teilnehmer einer Performance im verfallenen ehemaligen Jugendpalast von Pristina.

deutschlandradiokultur.de

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Deutschlandfunk Sonntagsspaziergang: Lebhaft und jung

Wenn vom Kosovo die Rede ist, dann meist vom Krieg Ende der 90er-Jahre, von wirtschaftlicher Misere oder von Mafia und Organhandel. Wer sich dennoch auf in die Hauptstadt Pristina macht, wird überrascht von einer lebhaften, jungen Kulturszene.

deutschlandfunk.de

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Deutschlandradio Weltzeit: Aufbruch statt Resignation

Als sich das Kosovo vor fünf Jahren für von Serbien unabhängig erklärte, herrschte Aufbruchstimmung in der Hauptstadt Pristina. Der versprochene Aufschwung lässt allerdings auf sich warten. Doch viele junge Menschen reagieren mit Einfallsreichtum auf die Krise.

dradio.de

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stern: Amna Ali an-Nasiri

«Wir sind einfach glücklich. Und reden den ganzen Tag nur über Ägypten.»

Text und Foto für den «stern».

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Deutschlandradio Religionen: Religiöses Leben voller Widersprüche

Aserbaidschan ist zwar atheistisch geprägt, die allermeisten Einwohner sind aber wie im benachbarten Iran Schiiten. Die Regierung rühmt sich ihrer religiösen Toleranz, kontrolliert aber in der Realität das religiöse Leben stark.

dradio.de

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Deutschlandfunk Eine Welt: Öl bremst Reformen

Aserbaidschan und die Schattenseiten des unverhofften Reichtums: Immense Öl- und Gasvorkommen stabilisieren die autokratischen Verhältnisse in Aserbaidschan. Der Blick auf das geostrategisch günstig gelegene Land wird von wirtschaftlichen Interessen dominiert, doch Presse- und Meinungsfreiheit gibt es nicht.

dradio.de

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taz: Der Fluch des Wohlstands

In Aserbaidschan beherrscht die Korruption das politische Leben. Opposition findet im Internet statt.

taz.de

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WDR5 Neugier genügt: Ramallah Underground

Wenn von palästinensischen Jugendlichen die Rede ist, dann geht es meist um Steinewerfer oder Selbstmordattentäter. Jugend im Westjordanland, das klingt nach Gewalt und Hoffnungslosigkeit. Umso überraschender, was man entdeckt, wenn man abends in Ramallah ausgeht. In der kleinen Verwaltungshauptstadt, die den Palästinenserpräsidenten und die Autonomiebehörde beherbergt, gibt es moderne Bars, in denen Cocktails gemixt werden, Billardcafés, wo junge Männer die Abende verbringen, und trendige Clubs, in denen arabische und amerikanische Popsongs laufen. Einer wachsenden Fangemeinde erfreut sich palästinensischer Hiphop – vielleicht, weil er Party und Politik auf einen Nenner bringt. Wie zum Beispiel die Musik von Ramallah Underground.

wdr5.de

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Deutschlandradio Fazit: Geteilte Erfahrung der Teilung

Das Goethe-Institut hat symbolische Mauersteine nach Sanaa geschickt, um sie von Künstlern gestalten zu lassen – und zu erfahren, was die Jemeniten mit Teilung und Einheit verbinden.

dradio.de

Qantara: Heimvorteil für Moscheebaugegner

Mehr als 20 Jahre dauerte der Konflikt um eine neue Moschee in der fränkischen Kleinstadt Wertheim. Der Dokumentarfilm «Heimvorteil» porträtiert die Protagonisten – und zeigt, wie durch den verhinderten Moscheebau auch die Integration scheitert.

qantara.de

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Deutschlandfunk Eine Welt: Die Angst vor einem Staatszerfall

Der Jemen wird regelmäßig von Terroranschlägen erschüttert. Die Sicherheitskräfte des Landes werden der islamistischen Gruppen im Umfeld der El Kaida nicht Herr. Die Zentralregierung kann nur schwer zwischen den aufbegehrenden Stämmen vermitteln. Nun wächst die Angst vor einem Staatszerfall.

deutschlandfunk.de

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Piper Verlag: Post Box Sanaa. Ein Jahr im Jemen

Buchveröffentlichung 2008.

Als Taschenbuch unter dem Titel
«Said heißt glücklich. Unser Jahr im Jemen»
2010 in der Reihe Piper Malik National Geographic erschienen.

«Ein Buch mit spannenden Reportagen über den Jemen. Und ein großes Plädoyer dafür, sich – wenn es irgend geht – Zeit zu nehmen.»
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

«Ein sehr persönliches Buch … über ein malerisches Land zwischen Fundamentalismus und Koran-Feminismus.»
Spiegel Online

«Kein Reisebuch, sondern ein Lebensbuch, ein Stück Alltagsliteratur.»
Berliner Morgenpost

«Den Schleier des arabischen Landes gelupft … Das faszinierende Buch macht Lust auf Reisen.»
Hessische Allgemeine

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Deutschlandfunk Sonntagsspaziergang: Arabisches Galápagos

Noch gehört die Insel Sokotra ihren Einwohnern und den seltenen Tieren und Pflanzen, die dort leben und wachsen. Erst wenige naturbegeisterte Touristen haben das abgeschiedene Eiland als Reiseziel für sich entdeckt.

dradio.de

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WDR5 Neugier genügt: Mit Geistheilern gegen Aids

Das südostafrikanische Malawi geht neue Wege bei der Bekämpfung von Aids. Zum ersten Mal werden auch traditionelle Heiler in die Prävention eingebunden.

wdr5.de

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SWR2 Impuls: Die Macht der Worte

Ein richtiger Stammeskrieger im jemenitischen Hochland muss nicht nur kämpfen können. Wahre Größe zeigt sich erst im Wettstreit um die schönsten Worte.

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Brand Eins: Eine Prostituierte in Malawi

Brandinah Khulamba, 18, schafft seit zwei Jahren in Malawis Hauptstadt Lilongwe an.

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Chrismon: Auf der Suche nach dem echten Islam

Im Jemen sind Kinos verpönt. Frauen und Männer halten sich in der Öffentlichkeit voneinander fern. Gebete bestimmen den Tagesablauf. Der Islam ist allgegenwärtig. Das macht das Land für Konvertiten aus dem Westen besonders attraktiv. Sie studieren in Sanaa den Koran – und werden strenger als viele andere.

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Die Zeit: Die Tropfenfänger

Dem Jemen geht das Wasser aus. Mit einfacher Technik soll die Katastrophe wenigstens hinausgezögert werden.

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Greenpeace Magazin: Die letzte Schatzinsel

Millionen Jahre der Abgeschiedenheit haben Sokotra zu einem weltweit einzigartigen Naturparadies gemacht. Noch besteht auf der jemenitischen Insel die Chance, die Umwelt vor Fehlern zu bewahren, unter denen andere Refugien der Artenvielfalt leiden.

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